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Wie wichtig Wälder für unser Klima und den Kampf gegen den Klimawandel sind, muss heutzutage niemandem mehr erklärt werden. Wir möchten als Unternehmen hierzu unseren Beitrag leisten und sind eine Kooperation mit der Gemeinde Dörrebach in Rheinland-Pfalz, Landforsten Rheinland-Pfalz und dem Pfälzerwald-Verein eingegangen.

Für jede online Bestellung von Ihnen pflanzen wir einen Baum im Wald der Gemeinde Dörrebach. Uns war es wichtig, ein regionales Projekt zu finden, das wir unterstützen können. Umso mehr hat es uns gefreut, auf das Projekt der kleinen Gemeinde in der Nähe von uns zu stoßen.

Die Gemeinde Dörrebach, nur 12km von unserem Unternehmenssitz entfernt, hat es sich zur Aufgabe gemacht ihren Wald aufzuforsten. Aus einem reinen Fichtenwald soll durch Voranbau und Wiederaufforstung nach und nach ein klimastabiler Mischwald entstehen. Wichtig hierbei ist es, geeignete klimastabilisierende Baumarten zu wählen, wie zum Beispiel die Buche, um dem Wald beim Wiederaufbau zu helfen.

Unterstützt wird die Gemeinde Dörrebach neben ihrem Bürgermeister und Schirmherr des Projektes Harald Scholl von ihrem engagierten Förster Steffen Lang. Weitere Informationen zum Projekt der Gemeinde finden Sie hier.

Wie wird gepflanzt?

Gepflanzt werden an geeigneten Plätzen jeweils 30 Pflanzen (30 bis 50 cm groß) kreisförmig, relativ eng beieinander. Diese Art von Klumpen Pflanzung ist vor allem bei Laubbäumen für die natürliche Astreinigung wichtig. Andernfalls wachsen die Buchen in die Breite und nicht in die Höhe. Pro Hektar werden max. 40 Klumpen gepflanzt.

Ohne menschliches Einwirken ist der Soonwald von Natur aus ein reines Laubwaldgebiet, in dem die Baumart Buche auf 70 Prozent der Waldfläche vorherrschen würde. Menschen haben aber bereits seit dem Mittelalter die Wälder nach ihren Bedürfnissen gestaltet und in die Natur eingegriffen.

Steffen Lang (Leiter des Forstreviers Stromberg)

Unsere Wälder im Wandel

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts kam es in allen Wäldern Deutschlands zu einer immensen Übernutzung. Es wurde mehr Holz eingeschlagen als nachwachsen konnte. Erst nach den Napoleonischen Kriegen setzte sich langsam der Grundgedanke der Nachhaltigkeit durch. Es wurde vermehrt Wald angepflanzt und weniger Holz genutzt. Der Anbau von Fichtenwäldern begann, da der Wirtschaftsgedanke im Vordergrundstand und der Waldanbau das Ziel hatte nachhaltig Holz zu liefern.

Zwei Weltkriege und der daraus resultierenden Holzbedarf für den Wiederaufbau, zusätzlich die Reparationshiebe der Franzosen nach dem 2ten Weltkrieg und fehlende Finanzmittel, um anspruchsvolle Baumarten anzupflanzen, haben zur großflächigen Fichtenaufforstung geführt.

Fichten wurden vor allem angepflanzt, da sich das Pflanzengut einfach vermehren lässt, das Holz sehr gerade wächst, sich demnach optimal als Bauholz verarbeiten lässt und sie anspruchslos sind, was die Nährstoffversorgung der Böden angeht. Allerdings benötigen Sie eine hohe Niederschlagsmenge, um sich wohl zu fühlen, was aufgrund des Klimawandels heutzutage zu Problemen führt.

Seit 1990 haben zunehmende Orkanstürme und große Probleme mit Borkenkäferbefall zum großflächigen Absterben der Fichten geführt. Der Klimawandel spitzt diese Entwicklung zunehmend zu, da es der Fichte an Wasser fehlt und sie aufgrund von Wassermangel geschwächt dem Borkenkäfer nicht standhalten kann. Diese Entwicklung hat zu einem Umdenken geführt und nach und nach nimmt der Anteil reiner Fichtenwälder ab.

Daten & Zahlen zur Aufforstung

Fläche Wiederaufforstung:
1 Hektar

Gepflanzte Baumarten:
Buche

Geplante Bäume:
2.000 pro Jahr

Standort:
Dörrebacher Forst